3D-Scan
So entstehen unsere passgenauen Schutzfolien für deinen Tesla
Ein Lackschutz aus Folie ist immer nur so gut wie seine Passform. Millimeter entscheiden darüber, ob ein Pattern sauber in die Kante läuft oder ob am Kotflügel ein Spalt bleibt, an dem sich später Schmutz sammelt. Genau deshalb schneiden wir unsere Folien nicht frei Hand, sondern erstellen für jedes Tesla-Modell ein digital vermessenes, passgenaues Pattern. Hier zeigen wir dir kurz, wie so ein Pattern entsteht, vom echten Auto bis zur fertigen Folie.
Warum die Passform beim Tesla alles ist
Teslas haben klare, großflächige Formen: die durchgehende Fronthaube, die weit gezogene Stoßstange am Model 3 und Model Y, die Schweller, an denen Steinschlag am häufigsten zuschlägt. Solche Flächen verzeihen keinen ungenauen Zuschnitt. Eine Folie, die einen Millimeter zu kurz ist, legt eine Lackkante frei; eine, die zu groß ist, wirft Falten in der Rundung. Ein passgenaues Pattern nimmt dir genau dieses Risiko ab: Du klebst nur noch auf, geschnitten wird am Auto nichts.
Es beginnt mit einem echten Tesla
Wir arbeiten nicht mit Zeichnungen aus dem Netz, sondern mit dem echten Fahrzeug – und je nach Aufgabe mit zwei verschiedenen 3D-Scannern. Der FreeScan Trak Nova ist ein markerloser Messscanner: Er kommt ohne Klebepunkte aus und nimmt große Flächen bis hin zum ganzen Auto sehr schnell auf. Der EinScan Rigil dagegen ist ein hochauflösender Blaulaser-Scanner für einzelne Bauteile – er arbeitet mit Referenzmarkern (den kleinen Klebepunkten), die ihm exakten Halt geben. Ideal, wenn bei einem Facelift nur einzelne Teile wie Stoßstange, Kotflügel oder Heckklappe neu sind.
Der Scanner erfasst die Oberfläche als feine Punktwolke mit Genauigkeiten im Hundertstel-Millimeter-Bereich. Das Ergebnis ist ein exaktes digitales Abbild deines Teslas, auf dem jede Kante und jede Wölbung sitzt, wo sie in echt auch sitzt.
Die eigentliche Herausforderung: flache Folie auf gewölbtem Blech
PPF ist ein flaches Stück Folie. Eine Tesla-Karosserie ist alles andere als flach, sie ist doppelt gewölbt. Damit sich eine ebene Folie überhaupt an solche 3D-Formen anlegt, muss sie an manchen Stellen gedehnt werden – an tiefen Wölbungen wie Stoßstangen-Ecken oder Radläufen wäre es ohne dieses Strecken schlicht nicht möglich, die Folie faltenfrei aufzuziehen. PPF ist genau dafür gemacht: Unter Wärme lässt es sich in Grenzen dehnen. Diese Dehnung muss das Pattern aber von vornherein einplanen, denn beim Strecken verändert sich die Form.
Genau das macht unsere Pattern-Software: Sie wickelt die gewölbte Fläche in die Ebene ab und verteilt die nötige Dehnung dorthin, wo die Folie sie problemlos aufnimmt. So legt sich die Folie sauber um Ecken und Rundungen, ohne Falten oder „Finger" – die kleinen aufstehenden Faltenzipfel, die entstehen, wenn zu viel Material auf zu wenig Fläche trifft. Eine Dehnungs-Heatmap zeigt vorab, wie stark die Folie an welcher Stelle arbeiten muss.
Vom Scan zum fertigen Pattern
Aus dem rohen Scan wird in wenigen, sauber getrennten Schritten ein Zuschnitt, den eine Maschine schneiden kann:
- Scan säubern. Hintergrund und Störpunkte raus, es bleibt nur das Bauteil.
- Fläche festlegen. Wir markieren exakt, wo die Folie sitzt und wo sie über die Kante greift.
- Abwickeln. Die gewölbte Fläche wird in die Ebene gerechnet, eine Dehnungs-Heatmap zeigt, wo die Folie arbeitet.
- Kantenzugabe. Ein paar Millimeter Zugabe, damit sich die Folie um die Kante ziehen lässt und kein Lack frei liegt.
- Schnittdatei. Das fertige Pattern wird als schneidbare Datei exportiert.
So sieht dieser Übergang bei einem echten Bauteil aus, hier an der Einstiegsleiste eines Tesla Model 3 „Highland": links wird aus dem 3D-Scan das abgewickelte, flache Pattern, rechts das reale Bauteil am Auto.
Eine Einstiegsleiste ist noch vergleichsweise flach. Richtig gefordert ist die Folie an stark gewölbten Teilen wie einer Stoßstange: Hier muss sie beim Aufziehen deutlich gedehnt werden, sonst ließe sie sich gar nicht faltenfrei anlegen. Die Heatmap im Pattern zeigt schon vorab, wo und wie stark – hier an den Stoßstangen von Model Y Standard und Model Y Performance.
→ Passgenaue PPF-Stoßstange für das Model Y Standard
→ Passgenaue PPF-Stoßstange für das Model Y Performance
Geprüft am echten Auto
Bevor ein Pattern in den Shop kommt, kleben wir es einmal probeweise auf das reale Fahrzeug. Erst wenn jede Kante sitzt, sich die Folie ohne Falten oder „Finger" anlegt und nirgends Lack frei liegt, geben wir es frei. Was du bekommst, ist also nie ein Näherungswert, sondern ein am echten Tesla verifizierter Zuschnitt.
Vorgeschnitten vs. die Alternativen
Warum der ganze Aufwand? Weil die üblichen Alternativen entweder deinen Lack riskieren oder nur ungefähr passen.
| Methode | Lackrisiko | Passform |
|---|---|---|
| Meterware, am Auto zugeschnitten | Klinge kann den Klarlack anritzen | hängt am Können des Monteurs |
| Generische Universal-Pattern | kein Schneiden am Auto | nur ungefähr |
| Scan-basiertes Pattern (Tesla-Protect) | kein Schneiden am Auto | exakt, am echten Tesla geprüft |
Was das für dich bedeutet
Der ganze Aufwand mit Scan, Abwicklung und Probemontage passiert, bevor du überhaupt bestellst, damit bei dir zu Hause der einfache Teil übrig bleibt. Deine Folie ist millimetergenau vorgeschnitten, du musst am Auto nichts zuschneiden, und weil das Pattern an einem echten Tesla verifiziert wurde, sitzt es beim ersten Versuch. Genau so, wie es sein soll: Als wäre die Folie für genau dein Auto gemacht, denn das ist sie.
Vorgeschnitten, am echten Fahrzeug geprüft und fertig zum Aufkleben, für Model 3, Model Y und mehr.
Zu Tesla-ProtectHäufige Fragen
Muss ich am Auto noch etwas zuschneiden?
Nein. Das Pattern ist millimetergenau vorgeschnitten. Du reinigst die Fläche, sprühst an, legst die Folie auf und rakelst sie fest. Schneiden musst du nichts.
Für welche Tesla-Modelle gibt es passgenaue Pattern?
Wir erstellen Pattern modellgenau, unter anderem für das Tesla Model 3 (inklusive „Highland"-Facelift) und das Model Y. Beim Bestellen wählst du einfach die Variante für dein Baujahr.
Wie genau ist der Scan?
Wir scannen mit metrologischen 3D-Scannern im Hundertstel-Millimeter-Bereich und prüfen jedes Pattern anschließend durch eine Probemontage am echten Fahrzeug, bevor es in den Shop kommt.
Du willst die komplette Geschichte, von der Fotogrammetrie über unsere Scanner bis zur Pattern-Software mit allen sieben Arbeitsschritten? Die ausführliche Version haben wir bei unserer Schwestermarke PPF-Kits beschrieben:
So entstehen unsere passgenauen PPF-Pattern – der ausführliche Werkstatt-Bericht bei PPF-Kits →Hinweis: Modellverfügbarkeit und Umfang der einzelnen Sets können variieren. Maßgeblich sind die Angaben auf der jeweiligen Produktseite.